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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: 13. Juli 2026

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

(1) Diese AGB gelten für die Nutzung des Dienstes „schlauerbewerben.de" (nachfolgend „Dienst"), angeboten von Albert Artykov, Behringstraße 21, 12437 Berlin (nachfolgend „Anbieter").

(2) Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB (insbesondere Portalbetreiber, Agenturen und gewerbliche Wiederverkäufer). Eine Nutzung durch Verbraucher im Sinne von § 13 BGB ist ausgeschlossen. Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, als Unternehmer zu handeln.

(3) Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, soweit der Anbieter ihnen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

§ 2 Leistungsgegenstand

(1) Der Anbieter stellt eine web-basierte Software zur Erstellung von Lebensläufen bereit. Der Funktionsumfang umfasst insbesondere: Auswahl und Anpassung von Vorlagen, Eingabe und Bearbeitung von Lebenslaufdaten, KI-gestützten Import bestehender Lebensläufe sowie den Export als PDF-Datei.

(2) Der Dienst kann als „White-Label"-Lösung in das Angebot des Kunden eingebettet werden (z. B. per iframe / Einbettungs-Token), sodass er im Erscheinungsbild des Kunden erscheint.

(3) Die Software wird als „Software as a Service" bereitgestellt; ein Anspruch auf Überlassung des Quellcodes besteht nicht.

§ 3 Registrierung und Konto

(1) Die Nutzung setzt ein Konto voraus. Der Kunde hat seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen.

(2) Der Kunde ist für sämtliche über sein Konto vorgenommenen Handlungen verantwortlich.

§ 4 Guthaben- und Credit-Modell

(1) Die Nutzung kostenpflichtiger Funktionen erfolgt über ein Prepaid-Guthaben in Form von „Credits". Es gilt: 1 Credit = 1 Cent. Der Export eines Lebenslaufs als PDF kostet 30 Credits (entspricht 0,30 €).

(2) Neu registrierte Konten erhalten ein einmaliges Startguthaben zu Testzwecken. Ein Anspruch auf das Startguthaben oder dessen Höhe besteht nicht; der Anbieter kann es jederzeit für die Zukunft anpassen.

(3) Credits werden durch Aufladung erworben und dem Konto nach erfolgreicher Zahlung gutgeschrieben. Credits stellen kein gesetzliches Zahlungsmittel dar, sind nicht übertragbar und werden nicht in bar ausgezahlt.

(4) Bereits verbrauchte Credits werden nicht erstattet. Scheitert eine kostenpflichtige Aktion aus technischen Gründen im Verantwortungsbereich des Anbieters (z. B. Fehler bei der PDF-Erzeugung), werden die dafür abgebuchten Credits automatisch wieder gutgeschrieben.

§ 5 Preise und Zahlung

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Aufladung im Dienst angegebenen Preise. Der Anbieter ist Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG; es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Die angegebenen Preise sind Endpreise.

(2) Die Zahlung erfolgt per Vorkasse über den Zahlungsdienstleister Stripe. Es gelten ergänzend dessen Nutzungs- und Datenschutzbedingungen.

§ 6 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde verpflichtet sich, den Dienst nicht rechtswidrig zu nutzen.

(2) Soweit der Kunde den Dienst gegenüber eigenen Endnutzern (z. B. Bewerbern) anbietet, ist der Kunde für die datenschutzrechtliche Zulässigkeit dieser Verarbeitung, für eine etwaige erforderliche Einwilligung sowie für die Information seiner Endnutzer selbst verantwortlich (siehe auch § 8).

(3) Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung des Dienstes durch den Kunden oder seine Endnutzer beruhen.

§ 7 Verfügbarkeit und Weiterentwicklung

(1) Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit, schuldet jedoch keine bestimmte Verfügbarkeit (kein Service-Level). Wartungsarbeiten, Störungen bei Dritt-Dienstleistern und Fälle höherer Gewalt können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.

(2) Der Anbieter darf den Funktionsumfang weiterentwickeln, ändern und Funktionen einstellen, soweit dies für den Kunden zumutbar ist.

§ 8 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

(1) Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.

(2) Verarbeitet der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten von Endnutzern des Kunden, geschieht dies im Auftrag des Kunden. Der Kunde ist insoweit Verantwortlicher, der Anbieter Auftragsverarbeiter. Beide Parteien schließen hierfür einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO, der Vorrang vor entgegenstehenden Regelungen dieser AGB hat.

§ 9 Nutzungsrechte

(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für die Vertragsdauer ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung des Dienstes im vereinbarten Umfang ein.

(2) Rechte an den vom Kunden bzw. seinen Endnutzern eingegebenen Inhalten verbleiben beim Kunden bzw. den Endnutzern.

§ 10 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

(3) Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Insbesondere übernimmt der Anbieter keine Haftung für den Verlust lokal (im Browser) gespeicherter Lebenslauf-Inhalte; die Sicherung dieser Inhalte obliegt dem Kunden bzw. dessen Endnutzern. Für die inhaltliche Richtigkeit KI-gestützt erkannter oder generierter Inhalte wird keine Gewähr übernommen.

(4) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

§ 11 Laufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Parteien jederzeit ohne Einhaltung einer Frist gekündigt werden.

(2) Erworbenes Guthaben verfällt nicht; es bleibt bis zum Verbrauch nutzbar. Eine Barauszahlung von Guthaben ist ausgeschlossen (§ 4 Abs. 3). Der Kunde kann sein Konto jederzeit löschen.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 12 Änderungen der AGB

Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern. Änderungen werden dem Kunden in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen und nutzt er den Dienst weiter, gelten die geänderten Bedingungen als angenommen; hierauf wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen.

§ 13 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist — soweit gesetzlich zulässig — Berlin.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.